{"id":620,"date":"2016-01-30T12:05:46","date_gmt":"2016-01-30T12:05:46","guid":{"rendered":"https:\/\/vierbrau.de\/?p=620"},"modified":"2016-11-08T19:06:13","modified_gmt":"2016-11-08T19:06:13","slug":"500-jahre-vier-zutaten-und-ganz-viele-fans","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vierbrau.de\/?p=620","title":{"rendered":"500 Jahre, vier Zutaten und ganz viele Fans"},"content":{"rendered":"<blockquote><p>Quelle: Erlanger Nachrichten vom 30.01.2016, Bericht von KATHARINA TONTSCH, Foto: Edgar Pfrogner<\/p><\/blockquote>\n<figure id=\"attachment_619\" aria-describedby=\"caption-attachment-619\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-619\" src=\"https:\/\/vierbrau.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Presse-EN-2016-01-30-300x194.jpg\" alt=\"Stolz auf das 500 Jahre alte Reinheitsgebot: Hobby-Brauerin Petra Paulsen (re.) und Benjamin Kloos von Kitzmann. Erlanger Nachrichten vom 30.01.2016. Foto: Edgar Pfrogner\" height=\"194\" width=\"300\" srcset=\"https:\/\/vierbrau.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Presse-EN-2016-01-30-300x194.jpg 300w, https:\/\/vierbrau.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Presse-EN-2016-01-30.jpg 685w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-619\" class=\"wp-caption-text\">Stolz auf das 500 Jahre alte Reinheitsgebot: Hobby-Brauerin <strong>Petra Paulsen<\/strong> (re.) und Benjamin Kloos von Kitzmann. Erlanger Nachrichten vom 30.01.2016. Foto: Edgar Pfrogner<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Tourismus und Marketing Verein hat eine neue Brosch\u00fcre zur Bier- und Braukultur ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist zweifelsfrei der H\u00f6hepunkt, doch noch lange nicht alles: Was man in Erlangen abgesehen von der Bergkirchweih rund ums The\u00adma Bier erleben kann, fasst die Neuauflage der Brosch\u00fcre zur Bier- und Braukultur zusammen. Diesmal im Fokus: die (Hobby-) Brauer.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">ERLANGEN &#8211; Bier war eigent\u00adlich nicht ihr Ding. Es hat ihr ein\u00adfach nicht geschmeckt. Das erste Bier, was <strong>Petra Paulsen<\/strong> wirklich mochte, hat sie selbst gebraut. \u201eIch habe eine Brauereif\u00fchrung bei Kitzmann gewonnen.&#8220; Dort hat sie gesehen, wie viel Liebe die Herstel\u00adler in die Produktion des Gersten\u00adsafts stecken. Kurz danach besuch\u00adte die Erlangerin einen Braukurs bei der Volkshochschule. \u201eIch konnte mir einfach nicht vorstel\u00adlen, dass man Bier auch daheim herstellen kann&#8220;, sagt Paulsen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_626\" aria-describedby=\"caption-attachment-626\" style=\"width: 260px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-626 size-full\" src=\"https:\/\/vierbrau.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Presse-EN-2016-01-30-Bierglas.jpg\" alt=\"Na dann Prost: Der Erlanger Verein zur F\u00f6rderung der Fr\u00e4nkischen Braukultur setzt sich f\u00fcr die Handwerkskunst des Brauens und das jahrhundertealte Kultur\u00adgut Bier ein. Quelle: Erlanger Nachrichten vom 30.01.2016. Foto: Klaus-Dieter Schreiter \" height=\"538\" width=\"260\" srcset=\"https:\/\/vierbrau.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Presse-EN-2016-01-30-Bierglas.jpg 260w, https:\/\/vierbrau.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Presse-EN-2016-01-30-Bierglas-145x300.jpg 145w\" sizes=\"auto, (max-width: 260px) 100vw, 260px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-626\" class=\"wp-caption-text\">Na dann Prost: Der Erlanger Verein zur F\u00f6rderung der<br \/> Fr\u00e4nkischen Braukultur setzt sich f\u00fcr die Handwerkskunst des Brauens und das jahrhundertealte Kultur\u00adgut Bier ein. Quelle: Erlanger Nachrichten vom 30.01.2016. Foto: Klaus-Dieter Schreiter<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">20 Jahre sp\u00e4ter braut sie regelm\u00e4\u00dfig &#8211; im eigenen Garten. Ange\u00adfangen hat es mit einem 20-Liter\u00ad Einwecktopf, heute verf\u00fcgt sie \u00fcber drei mobile Schlachtkessel.<br \/>\n\u201eWir brauen dann den ganzen Tag, Freunde kommen vorbei und hel\u00adfen beim R\u00fchren im Sudkessel mit.&#8220; Eine Woche m\u00fcsse das Bier dann g\u00e4ren, nach gut einem Monat ist es fertig. \u201eEs ist etwas anderes, wenn man die Rohstoffe selbst vorher in der Hand hatte.&#8220; Zusammen mit anderen Hobby\u00ad-Brauern hat die 47-J\u00e4hrige den Verein zur F\u00f6rderung der Fr\u00e4nki\u00adschen Braukultur gegr\u00fcndet. Mittlerweile hat er 200 Mitglieder.<br \/>\n\u201eWir setzen uns f\u00fcr die Handwerkskunst des Brauens und das Kultur\u00adgut Bier ein.&#8220; Das Besondere am Bier ist f\u00fcr Paulsen vor allem das Reinheitsgebot. \u201eEs ist ein Quali\u00adt\u00e4tsmerkmal.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nur vier Zutaten geh\u00f6ren in ein klassisches Bier: Gerstenmalz, Hopfen, Hefe und Wasser. Den\u00adnoch schmeckt keines gleich. \u201eDie Zusammenstellung der Zutaten ist entscheidend&#8220;, sagt Paulsen. Es gebe verschiedene Sorten Malz, durch den Hopfen verschiedene Aromen. \u201eGeschmack und St\u00e4rke kann man als Hobby-Brauer so ganz nach den eigenen W\u00fcnschen ver\u00e4ndern.&#8220;<br \/>\nMit abweichenden Zutaten zu experimentieren, w\u00fcrde ihr hinge\u00adgen nicht einfallen. \u201eIch bin beim Brauen traditionsbewusst&#8220;, sagt Paulsen. Auch das ist ein Grund, warum sie in der neuen Brosch\u00fcre zur Bier- und Braukultur in Erlan\u00adgen eine Rolle spielt. Auf mehr als 70 Seiten hat der Tourismus und Marketing Verein (ETM) darin Infos rund um den traditionellen Gerstensaft zusammengestellt.<br \/>\nDazu z\u00e4hlt der Erlanger Bierka\u00adlender mit Terminen rund um Kirchweihen und Veranstaltun\u00adgen, aber auch eine Beschreibung der Bierg\u00e4rten sowie spezielle Brauereif\u00fchrungen. Im September starten erneut F\u00fchrungen der \u201eBierKul-Tour&#8220;. Nicht fehlen d\u00fcrfen Tipps zur Bergkirchweih und dem Brauereiweg mit 19 Statio\u00adnen, die darauf verweisen, dass Erlangen tats\u00e4chlich einmal die bayerische Bierstadt war.<br \/>\nDer Schwerpunkt liegt auf dem Thema Bayerisches Reinheitsge\u00adbot, das bereits seit 500 Jahren besteht. F\u00fcr die Hobby-Brauer ist das Grund zum Feiern. \u201eWir woll\u00adten das Jubil\u00e4um nicht einfach so verstreichen lassen&#8220;, sagt Paulsen. Deshalb organisiert ihr Verein am Tag des Bieres, am Samstag, 23. April, ein gro\u00dfes Fest. Auf dem Schlossplatz soll es zum Beispiel ein Schaubrauen geben. Auch die Traditionsbrauereien sind bei der Veranstaltung dabei.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Der Favorit: M\u00e4rzen<\/strong><br \/>\n\u201eDas Reinheitsgebot ist das \u00e4ltes\u00adte Verbraucherschutzgesetz&#8220;, sagt Benjamin Kloos, Brauereimeister bei Kitzmann. \u201eEs schreibt die Transparenz bei der Herstellung vor. Das ist aktueller denn je.&#8220; Seit mehr als 300 Jahren gibt es die Brauerei bereits. Dass es immer mehr Hobby-Brauer in Erlangen gibt, freut Kloos. \u201eWir sind in engem Kontakt, versorgen viele mit Hefe.&#8220; Angst, dass pl\u00f6tzlich alle nur noch ihr eigenes Bier trinken, hat er nicht. \u201eEs ist kein Industrieprodukt. Wir profitieren von der Sensibilit\u00e4t der Brauer.&#8220;<br \/>\nPetra Paulsen zum Beispiel probiert mittlerweile auch gerne. \u201eIch habe eine andere Einstellung dazu entwickelt, versuche herauszu\u00adschmecken, was in welchem Ma\u00dfe drin ist.&#8220; Am liebsten allerdings mag sie immer noch ihr Premieren\u00ad Bier, das sie beim ersten Versuch gebraut hat. \u201eM\u00e4rzen. Das ist ein Frauenbier, es schmeckt s\u00fc\u00dfer.&#8220; Das wird \u00fcbrigens auch in der Braukultur-Brosch\u00fcre erkl\u00e4rt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Quelle: Erlanger Nachrichten vom 30.01.2016, Bericht von KATHARINA TONTSCH, Foto: Edgar Pfrogner Der Tourismus und Marketing Verein hat eine neue Brosch\u00fcre zur Bier- und Braukultur ver\u00f6ffentlicht. 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