{"id":54,"date":"2014-09-03T12:00:51","date_gmt":"2014-09-03T11:00:51","guid":{"rendered":"http:\/\/alexkurz.de\/?p=54"},"modified":"2016-11-06T15:57:09","modified_gmt":"2016-11-06T15:57:09","slug":"maerzenbier-laesst-erinnerungen-wach-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vierbrau.de\/?p=54","title":{"rendered":"M\u00e4rzenbier l\u00e4sst Erinnerungen wach werden"},"content":{"rendered":"<p>Nostalgie-Trunk regt Brauerei-Chef Peter Kitzmann an, im eigenen Haus eine kleine Charge brauen zu lassen<\/p>\n<figure id=\"attachment_56\" aria-describedby=\"caption-attachment-56\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/vierbrau.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Presse-Bild-2014-09-03-EN.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-56\" src=\"https:\/\/vierbrau.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Presse-Bild-2014-09-03-EN-300x197.png\" alt=\"Vom M\u00e4rzen angetan (v.I.): Kurt-Maria Adler vom Brauer-Verein, Autor Jochen Buchelt, die Braumeister-Benjamin Kloos und Stefan Herz, Peter Kitzmann, sowie die Hobbybrauer Willy Paulsen; Andreas Sperr (beide Vierbr\u00e4u) und J\u00fcrgen Sommer. Foto: Klaus-Dieter Schreiter. Quelle: Erlanger Nachrichten. \" height=\"197\" width=\"300\" srcset=\"https:\/\/vierbrau.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Presse-Bild-2014-09-03-EN-300x197.png 300w, https:\/\/vierbrau.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Presse-Bild-2014-09-03-EN-768x505.png 768w, https:\/\/vierbrau.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Presse-Bild-2014-09-03-EN.png 991w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-56\" class=\"wp-caption-text\">Vom M\u00e4rzen angetan (v.I.): Kurt-Maria Adler vom Brauer-Verein, Autor Jochen Buchelt, die Braumeister-Benjamin Kloos und Stefan Herz, Peter Kitzmann, sowie die Hobbybrauer Willy Paulsen; Andreas Sperr (beide Vierbr\u00e4u) und J\u00fcrgen Sommer. Foto: Klaus-Dieter Schreiter. Quelle: Erlanger Nachrichten.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Das im Jahre 1991 zum letzten Mal gebraute und dann \u201ebegrabene&#8220; Erlanger M\u00e4rzen (aus der Brauerei Kitzmann) ist wieder auferstanden. <strong>Den Ansto\u00df dazu haben die Hobbybrauer von der Erlanger &#8222;Vierbr\u00e4u&#8220; gegeben.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><br \/>\nERLANGEN \u2013Allj\u00e4hrlich treffen sich die 164 Hobbybrauer vom Verein zur F\u00f6rderung der fr\u00e4nkischen Braukultur zu ihrem Sommerfest und tauschen dann ihre Erfahrungen aus, die sie \u00fcber das Jahr beim Brauen neuer Bierkreationen gemacht haben. Diese Treffen stehen stets unter einem anderen Motto, in diesem Jahr ist der Aufh\u00e4nger das l\u00e4ngst verschollene Erlanger M\u00e4rzen-Bier gewesen, das in den Jugendclub&#8217;s gern getrunken wurde, jedoch vom Kitzmann-Jubil\u00e4unisbier verdr\u00e4ngt wurde.Im Hof der Kitzmann-Brauerei hatten die <strong>Hobbybrauerin Willy Paulsen und ihr Partner Andreas Sperr von der Erlanger \u201eVierbr\u00e4u&#8220;<\/strong> darum Ende Juli w\u00e4hrend des Sommerfests das M\u00e4rzen nachgebraut und daf\u00fcr von Brauereichef Peter Kitzmann das Geheimrezept erhalten. Dieser Gerstensaft ist nun fertig, wurde von zahlreichen Bierkennern &#8211; darunter Peter Kitzmann und seine Braumeister Benjamin und Kloos Stefan Herz, dem Erlanger \u201eBierpabst&#8220; Jochen Buchelt und dem \u201eChef&#8220; des Vereins zur F\u00f6rderung der fr\u00e4nkischen Braukultur, Kurt-Maria Adler &#8211; gekostet. Sie alle befanden: Es ist hervorragend gelungen. Der Alkoholgehalt betr\u00e4gt 5,7 Prozent, es hat eine Stammw\u00fcrze von 13,8 Prozent, ist goldbraun und schmeckt leicht fruchtig und etwas nach Karamellen.<br \/>\nInspiriert von den Hobbybrauern hat nun auch Peter Kitzmann das \u201ealte&#8220; M\u00e4rzen von seinen Braumeistern nachbrauen lassen und \u00fcberraschte damit die Hobbybrauer bei ihrer Bierpobe. 220 Hektoliter wird er in der n\u00e4chsten Woche an ausgesuchte H\u00e4ndler und Gastronomen ausliefern und dieses Nostalgie-Bier auch in seinem Braukontor anbieten. Die 440 000 Flaschen ziert wie fr\u00fcher das Etikett mit den wei\u00df-blauen Rauten. \u201eBayrisch M\u00e4rzen&#8220; steht darauf, das \u201ee&#8220; in dem Wort \u201eBayrisch&#8220; fehlt bewusst, weil es fr\u00fcher auch so hie\u00df.<br \/>\nSehnsucht befriedigen<br \/>\n\u201e Wenn ich das M\u00e4rzen so vor mir sehe&#8216; werde ich an meine Zeit in den Jugendclubs Orange und Sesam erinnert&#8220;, strahlt der Erlanger \u201eBierpabst&#8220; Jochen Buchelt bei der Bierprobe. \u201eDamit wird bestimmt die Sehnsucht vieler Erlanger Biertrinker nach diesem Nostalgie-Bier gestillt&#8220;, vermutet er. Beim Fachsimpeln erl\u00e4utern die Profi-Brauer und die Hobby-Brauer dann auch, dass das von Hand gebraute Bier dunkler ist als das in der Brauerei gebraute, weil es in offenen Braubottichen mehr \u201eZuf\u00e4rbung&#8220; bekommt als in den geschlossenen einer Brauerei.<br \/>\nBrauerei-Chef Peter Kitzmann plant allerdings nicht, noch einmal einen Sud mit dem alten M\u00e4rzen anzusetzen: F\u00fcr ihn ist die Aktion mehr Nostalgie und weniger ein Gesch\u00e4ft.<br \/>\nKLAUS-DIETER SCHREITER<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nostalgie-Trunk regt Brauerei-Chef Peter Kitzmann an, im eigenen Haus eine kleine Charge brauen zu lassen Das im Jahre 1991 zum letzten Mal gebraute und dann \u201ebegrabene&#8220; Erlanger M\u00e4rzen (aus der Brauerei Kitzmann) ist wieder auferstanden. 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